Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 6 “rechnen rechnen rechnen”

Hallo zusammen

schade das die Serien hier ein bisschen auf der Strecke bleibt. Aber lernen per E-Mail ist leider einfach nicht das gleiche wie ein treffen 🙁 Es ist leider immer noch nicht absehbar wann wir uns wieder sehen werden. Weder die Schule noch das FabLab Region Nürnberg e.V. haben aktuell geöffnet und so bleibt weiter nur das Lernen per E-Mail

Aktuell sind die Themen ein bisschen Ausbreitungsbedinungen von Wellen, rechnen mit dB und Antennentechnik. Viel kann ich da leider nicht berichten außer das ich rechne, rechne, rechne und ein Tafel Schokolade gewonnen habe, weil ich in einen Dokument als erstes die 2 Fehler gefunden habe *angeb*.

Wenn wir schon beim Thema Ausbreitungsbedingungen sind, hab ich hier ein schönes Video von Peter 33dBm (jetzt wollt ich eigentlich noch sein Rufzeichen hier her schreiben, aber ich finde es nicht Schande über mich).

Mehr gibt es aktuell dann leider nicht wirklich zu berichten. Hoffen wir mal das bald die Schule und/oder das FabLab wieder aufmacht und wir uns bald wieder persönlich treffen können.

Bleibt gesund und bis bald.

1. April – Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 5 “Prüfung”

ACHTUNG: Natürlich handelt es sich hier um einen Aprilscherz. Das Dokument der Bundesnetzagentur gibt es so überhaupt nicht und natürlich wird der technische Teil weiterhin Teil der Prüfung sein, egal welche Klasse. Einen großen Dank an meine Schülerkollegen die den Scherz in unsere Lerngruppe gepostet haben. Ich hoffe ihr hattet einen lustigen Moment. Sobald es weiter geht mit der Ausbildung wird es einen neuen Blogbeitrag geben.

Hallo zusammen

Folgendes fand ich heute im Briefkasten

Zudem war der neue Fragenkatalog dabei. Das ganze macht es nun deutlich einfacher, ich kann mir den ganzen Technikkram einfach komplett sparen. Allerdings werde ich jetzt noch in der Coronazeit bisschen “Betriebliche Kenntnisse und “Kenntnisse von Vorschriften” bisschen lernen und dann direkt danach den ersten Prüfungstermin annehmen für Klasse A.

Ging jetzt alles viel schneller als gedacht, danke BNetzA.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 4 “Corona”

Hallo zusammen

tja Teil 4 ist ja wie bereits angekündigt ausgefallen und eigentlich hätte ich letzte Woche Teil 5 und diese Woche Teil 6 schreiben sollen. Warum das nicht geschehen ist könnt ihr euch vermutlich denken: Corona.

Am 14.3 war unser Schulungsleiter Eckard krank und somit ist das ganze ausgefallen. Schon am Sonntag kam dann auf, das jetzt Schulen geschlossen sind und da dies auch für Gäste gilt, dürfen wir die Woche darauf (also 21.3) auch nicht mehr rein. Kurz wurde geplant ins FabLab Region Nürnberg e.V. umzuziehen, was uns der Vorstand auch erlaubt hätte. Leider wurde schon tags darauf der Katastrophenfall ausgerufen was den Plan vereitelt hat und spätestens als dann auch alle Vereinsräume geschlossen wurden war es endgültig vorbei. Nunja jetzt machen wir bisschen Fernlehrgang per E-Mail. Leider bei weitem nicht so lustig wie vor Ort aber aufgrund der aktuellen Lage auch das einzig sinnvolle. So hab ich bisschen Aufgaben mit Umrechnung von Nano, mikro und milli, mit Kondensatoren in Reihe, Xc und Xl sowie Resonanzfrequenzen bekommen und durchgerechnet. Langsam merk ich das ich da wieder rein komme und mich immer leichter tue. Schön auch das man in der Prüfung eine Formelsammlung bekommt, so muss man eigentlich nur die Formeln in den Taschenrechner eingeben können. Nicht sonderlich schwer und sollte hoffentlich klappen 🙂

Auch eine Infomail über Transistoren hat Eckard schon geschickt, diese muss ich mir aber nochmal in Ruhe angucken.

Nunja ansonsten haben wir Kursteilnehmer eine kleine WhatsApp Gruppe gegründet wo wir immer mal wieder bisschen quatschen, eine nette Gruppe und immer wieder für Spaß zu haben. In der Gruppe ist dann auch folgendes Video gelandet, ich wusste zwar das es das gibt aber angeguckt habe ich es noch nie. Das hab ich jetzt mal nachgeholt und finde das wirklich witzig gemacht. Wer also die Woche wegen Corona daheim sitzt und nicht mehr weiß, was er tun soll: Schaut euch dieses Video an es lohnt sich 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=PNokpPwvSzI

Ob ich mich nächste Woche wieder melde weiß ich noch nicht. Ohne treffen gibt es halt wirklich wenig zu berichten. Kann gut sein das ihr erst in 2 Wochen wieder was von mir hört.

Bleibt gesund und daheim.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 3 “Das erste QSO”

So es ist schon wieder ein Samstag vorbei, heute fange ich mal mit einem Wort an:

Buchstabieralfabet

sieht scheiße aus oder? Wir haben lange diskutiert, das muss man doch sicherlich mit ph schreiben oder? Am Ende einigten wir uns darauf, das mittlerweile beides erlaubt ist. So ich werfe jetzt erstmal google an und schau ob wir recht haben, Sekunde …

Schließlich gibt es noch die Wörter, die weiterhin mit ph geschrieben werden müssen, wie Philosoph, Physik, Strophe – und eben auch Alphabet.

https://www.textplusdesign.de/alphabet-oder-alfabet/

Tja anscheinend hatten wir Schüler doch Recht, man darf es nur mit ph schreiben.

Fangen wir von vorne an, ich war diesmal wieder recht knapp dran und so bin ich direkt in eine Diskussion gestoßen, anscheinend hat jemand mit seinem Funkgerät ein seltsames Signal empfangen welches sich als Reflektion rausstellte und das wurde gerade als ich reinplatze diskutiert:

Schon interessant, dass sowohl Züge wie Flugzeuge oder sogar Meteore (bzw. korrekt, dessen Plasmaspur in der Atmosphäre) für Reflektionen von Funksignalen sorgen kann.

Danach haben wir noch bisschen um den 29. Februar diskutiert. Wusstet ihr eigentlich das es alle 100 Jahre kein Schaltjahr gibt, alle 400 Jahre aber doch wieder? 2000 wäre eigentlich ein 100 Jahre Rhythmus gewesen und es hätte ausfallen sollen, dummerweise war auch der 400 Jahre Rhythmus so das es dann doch wieder ein Schaltjahr war (ok jetzt seid ihr verwirrt oder?). Dafür fällt 2100 das Schaltjahr aus, ob wir das noch erleben? Das die Erde sich nicht in 24h um sich selbst dreht sondern “nur” 23:56:04 Stunden braucht? Ja auch sowas lernt man hier, vielleicht hab ich das mal irgendwann gehört, gewusst hab ich das aber nicht mehr.

Danach hielt Eckard eine einstündige Präsentation über das erste QSO, welche Go’s und NoGo’s es beim Funkverkehr gibt, “Vollanschlag”, “Kiste”, und “Spargel” soll ich also nicht sagen, ok bekommen wir hin 🙂

Zwischendurch kam man auch auf die Zahlenkombinationen 73, 33, 88 usw. zu sprechen, RST System und Q-Gruppen waren ebenso dabei wie welche Arten von Anrufe es gibt und wie man sie durchführt. Insgesamt eine spannende Präsentation wo einiges enthalten war, was man vllt. mal gehört hat aber so ganz genau noch nicht kannte.

Nach einer Pause ging es dann noch bisschen um den Kondensator und da muss ich sagen, hat Eckard das Teil genial erklärt, warum das ein frequenzabhängiger Widerstand ist. Wow so hab ich das noch nie jemanden erklären hören und ich hab es nun auch wieder verstanden (vermutlich zum 5x in meinem Leben aber vielleicht bleibt es diesmal auch erhalten 😉 ).

Zwischendurch kamen auch immer wieder verschiedenste Diskussionen auf, z.b. was sind Baken und wofür gibt es die. Eine schöne Übersicht was für Baken es in und um Deutschland gibt, ging dann auch mal rum:

Ich seh mich jetzt schon wieder mit meinen Funkgerät auf einen Berg stehen und versuchen da was zu hören… Jaja soweit kommts vermutlich bald 😉

Das war es dann schon wieder von diesen Samstag. Nächste Woche wird es keinen Beitrag geben da ich die Schule aus beruflichen Gründen leider ausfallen lassen muss. So geht es erst in 14 Tagen wieder weiter. Schade das ich gerade Schwingkreise und Spulen verpasse, so ganz genau kenne ich mich da nämlich *hust* nicht mehr aus. Naja wir werden das bestimmt nochmal wiederholen und dann bekommt man das schon wieder rein.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 2 “Taschenrechner und Wechselspannung”

Fangen wir heute mal mit was ganz anderen an:

Herzlichen Glückwunsch Herr Heinrich Hertz zum 163. Geburtstag

Tja zur Feier des Tages war heute das Thema dann auch gleich Wechselspannung extra für Herrn Hertz vorgezogen und jemand hatte sogar Kaffee und Kuchen dabei, was will man mehr 🙂

Ok von vorne: Wegen Schicht und allem heute bisschen knapp dran gewesen und als letzter gerade noch rechtzeitig in den Raum gestürmt:

“Na diese Woche schwarz gefunkt?”

Also… Äh

Ach ich glaub wir lassen das Thema jetzt, kommt ja eh jede Woche dran. Muss man dann auch nicht jedes mal neu aufwärmen.

Wie man auf dem Bild sieht, war ich heute auch besser vorbereitet und hatte mal Unterlagen und einen Taschenrechner dabei 🙂 Sogar mein 5G Amulett hatte ich dabei, ist ja wichtig wenn man funkt, wissen wir alle.

Nun ja also heute ging es dann nochmal bisschen um den richtigen Umgang mit den Taschenrechner, vor allem sehr große (Kilo und Mega) und kleine (milli und µ) Zahlen und wie man die sinnvoll in den Taschenrechner eingibt. Ja ich hatte das mal vor 15 Jahren in der Schule aber hinbekommen hätte ich das wohl nicht mehr ¯\_(ツ)_/¯ Ich geb halt doch lieber 0,001A oder 500000Ohm ein. Anhand der Nullen dann wieder auf Kilo oder milli zurück zu kommen kann ich im Kopf.

Bisschen praktische Matherechnungen kamen dann auch noch vor, wie warm hier die Leitung wohl wird? 😉

Und am Ende gings dann auch noch bisschen um Wechselspannung und gleich richten (Warum heißt ein Gleichrichter Gleichrichter? Weil er “gleich riecht” wenn man nicht aufpasst haha, Witz am Rande) und so ein Zeug. War für mich dann tatsächlich nichts besonderes, ich kannte dies alles und hab da nur zugehört und auch ab und zu mal eine Lösung reingerufen aber mich eigentlich eher zurück gehalten. Irgendwie war es heute fast langweiliger als das letzte mal aber gut, das gehört halt dazu wenn man schon bisschen vorwissen hat.

Irgendwie kamen wir zwischendurch auch mal auf Frequenzen zu sprechen und da hat Eckhard was praktisch vorgeführt, was mir zwar theoretisch so bisschen klar war, das dies möglich ist aber ich nicht in dieser Qualität erwartet habe. Er hat mich gebeten mein Funkgerät einzuschalten und auf 435MHz zu stellen zum hören. Er selbst hat dann in sein Funkgerät gesprochen, wir konnten ihn glasklar aus meinem hören allerdings stand sein Funkgerät auf 145MHz wie er uns später zeigte. Das man da so Oberwellen hat ja schon mal davon gehört aber in dieser Qualität hätte ich das jetzt nicht erwartet. Tja diese netten Oberwellen waren heute auch bisschen Thema und wurden mit angeschnitten.

Ansonsten gibt es heute nicht viel weitere spannendes zu erzählen, ich hab noch gelernt das der erste russische Satellit Sputnik 1 wohl …. .. gepipst hat wie Eckard in die Tafel gemalt hat und ich habe direkt gefragt was “HI” in russisch wohl bedeutet, wusste er dann aber auch nicht. Bisschen stolz bin ich, dass ich die Morsezeichen doch direkt erkannt habe 🙂 Ja irgendwie interessiert mich CW doch ein klein wenig. Ist halt so das kompett krasse gegensätzliche zu dem was ich sonst mache und zudem halt was “altes”, das tut es mir doch immer wieder an (in der Arbeit freue ich mich jedes mal, wenn ich an einer Maschine im DOS Modus was einstellen muss, ich mag alte Sachen einfach). Ich selbst übe öfters mal für mich. Zeichen geben kann ich bis auf paar wenige Ausnamen (X, Y, V, Q da hakt es einfach immer wieder und alle Zahlen die hab ich bisher einfach mal noch ausgelassen) mittlerweile schon recht flüssig, aus gemalten . und – Buchstaben erkennen geht auch recht gut aber hören… hören ist echt ein Problem aktuell schaffe ich 4 Buchstaben (k, m, r, s und Space) mit 60 Zeichen / Minute eine Minute lang mit viel Glück und Konzentration (fast) fehlerfrei aber selten auf Anhieb. Da fehlt noch einiges bis ich das hinbekomme aber ich glaub ich bleib da dran und werde immer mal wieder üben, hab da ja keinen Zeitdruck und kann das immer mal machen, wenn ich Lust habe.

So jetzt hab ich doch noch meine halbe Lebensgeschichte erzählt das reicht nun wieder für heute. Nächste Woche geht es dann wohl bisschen um Betriebstechnik und erste QSO, na ich bin mal gespannt, das könnte spannend werden. Ich glaub ich muss mir jemand suchen den ich schon kenne und Samstag Bock hat mal als Opfer zur Verfügung zu stehen, so in die weite Welt ein CQ… na ich weiß nicht ob das meins ist 😉

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 1 “Das Ohmsche Gesetz”

Hallo zusammen

Schon wieder ist ein Samstag rum und schon wieder war ich in Roth in der Schule.
Da ich beim letzten Beitrag das Rufzeichen von Andy nicht mehr wusste, hab ich es diesmal einfach fotografiert, was die Schüssel macht steht ja drauf:

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Und wenn wir schon bei Antennen sind, das folgende Bild hab ich auch noch nicht gezeigt, die Antennen hab ich im letzten Beitrag nur von oben fotografiert:

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Nungut, eigentlich soll es ja gar nicht um Antennen gehen sondern um die Schule, also fangen wir mal da an.

Die erste Frage war, wie letztes mal auch schon, “Wer hat denn diese Woche schwarz gefunkt”. Natürlich haben wir nur liebe Schüler und wie das letzte mal auch, wurde es verneint, ich natürlich auch (wirklich, ICH hab es verneint, ich bin ganz ganz legal unterwegs ganz großes Ehrenwort!)

Nach bisschen bisschen plaudern ging es dann auch mit den Grundlagen des elektrischen Stroms los. Ampere, Volt und Ohm waren die Zauberworte. Für mich eigentlich nichts neues aber bei den gemischen Schaltungen kam auch ich mal kurz ins stocken, immerhin ist meine Berufsschulzeit auch schon über 10 Jahre her und gebraucht hab ich das seitdem nicht mehr wirklich. War aber recht schnell wieder alles da und ich hab dann immer nur geantwortet, wenn ich gemerkt habe, das es niemand anders weiß. Was mir recht schnell dann den Zuruf “Streber” eingebracht hat ¯\_(ツ)_/¯ War lustig und naja… es wird sich noch ändern (hoff ich ;))

Das waren noch die leichteren Aufgaben womit wir angefangen haben aber bald folgten dann auch bisschen schwierigere…
… nach bisschen herumstolpern war das aber auch recht schnell wieder drinnen 🙂

Nach bisschen Pausen und ca. 2 Stunden saß das ganze dann soweit und da wir noch eine halbe Stunde hatten, ging es noch bisschen um Frequenzen und deren Bezeichnungen:

Für Kurzwelle hatten wir eine Expertin im Kurs, ab 23cm wusste ich dann fast mehr als der Kursleiter *grins* zumindest 6cm und 3cm wusste er nicht mehr und kam von mir *stolz*. Was mir jetzt beim drüber gucken der Bänder auffällt, es gibt ja auch was auf 9cm, 3,4–3,475 GHz das war mir bisher noch gar nicht bekannt, sehr interessant.

Das war’s dann auch schon mit dem Teil 1. Nächsten Samstag geht es dann wohl darum mit dem Taschenrechner umgehen zu können. Ich war heute so ziemlich komplett ohne Unterlagen da, andere hatten da viel mehr dabei. Ich glaub ich muss mich da ranhalten und auch mal einen Ordner mitbringen nur mit Handy und Trinkflasche überzeugt das noch nicht 😉 Also wirds jetzt erstmal einen ordentlichen Taschenrechner geben und die Unterlagen die wir bekommen haben, werde ich auch nächste Woche mal genauer in Augenschein nehmen und mir ausdrucken, damit ich wenigstens bisschen was dabei habe.

Achja noch ein Zusatz:
Ich überlege mir jetzt schon ein kleines “Handquatscherfunkgerät” zuzulegen, weil hören darf ich ja. Schwarzfunken würde ich natürlich niemals tun aber mal in der Schule mit dem Ausbildungsrufzeichen unter Aufsicht mit dem eigenen Funkgerät wäre natürlich schon cool. Ich brauche also mal Empfehlungen:

  • Nichts mega günstiges was gar nix kann
  • Standartkram (70cm, 2m und Frequenzspeicherplätze und sowas)
  • DMR auf jeden Fall aber auch klassisches FM
  • GPS um Position an aprs.fi zu melden
  • Wasserfest, bzw. zumindest im Regen sollte es überleben und nicht beim ersten Wassertropfen sterben.
  • Preis niedrig 3 stellig darf es durchaus sein, wenn es sein Geld wert ist

Mehr fällt mir gerade schon nicht mehr ein. Also haut mal raus eure Empfehlungen vielleicht hat ja jemand nen hübschen Tipp für mich, meine Stromkostenabrechnung hat mir eine hübsche Rückzahlung eingebracht die wollen jetzt ausgegeben werden 😉

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 0

Hallo zusammen

seit einiger Zeit mal wieder ein Blogeintrag. Schon lange (wir sprechen hier von Jahren…) rede ich ja davon endlich die Amateurfunkprüfung zu machen. Schon letztes Jahr hab ich aus Spaß bisschen angefangen mit dieser App zu lernen. Schnell aber festgestellt, trotz das ich Elektriker bin, mit diesen ganzen Elektronikfragen komm ich nicht zurecht. Ich arbeite in der Instandhaltung Industrie und baue halt so eine Platine aus und eine neue wieder ein. Reparieren? Nö. Daher hört es bei mir nach dem Ohmschen Gesetz und bisschen Widerstand-Reihen-Parallelschaltung auch schnell wieder auf. Schon wenn Transistoren ins Spiel kommen wird es haarig, ich weiß noch was die tun aber da diese Basis-Emitter-Kollektorwiderstände berechen… auweia. Von Spulen, Kondensatoren (ja ich weiß auch hier was sie tun aber rechnen… uff) sowie Schwingkreise usw. reden wir erst gar nicht.

Nun gut letztes Jahr im Herbst war im am Linux Präsentation Day im FabLab Region Nürnberg e.V. und hab dort DH1NEK kennen gelernt, der einen kurzen Talk über Kiwi-SDRs gehalten hat. Ein schöner Vortrag und so kamen wir relativ schnell danach ins Gespräch. Da ich ja schon immer bisschen Interesse hatte, hab ich das natürlich angesprochen und es kam wie es kommen musste, er hält Kurse um Interessierte das wichtige beizubringen um danach die Prüfung machen zu können. Damit war es dann auch geschehen, ich landete bei ihm im Mailverteiler und so ging es letzten Samstag los mit dem Einführungskurs.

Es war ein einfaches unverbindliches Treffen aller Interessierten sowie Eckard DH1NEK und Andy (ich muss jetzt bei dem Rufzeichen passen sorry…) bei DMØSC. Es waren locker 10, wenn nicht sogar 15 Interessierte Leute gekommen, manche wo sich schon sicher waren das durchziehen zu wollen (so wie ich) aber auch ein paar die sich das erst mal anhören wollen (genau dafür ist diese Einführungsveranstaltung auch gedacht). Nach ein bisschen plaudern am Anfang und einer Vorstellungsrunde hat Eckard eine gut einstündige Präsentation gehalten auf was wir uns überhaupt einlassen. Hat super gepasst und passt auch weiterhin zu meine Vorstellungen.

Danach haben wir noch den Standort DMØSC besichtigt, wovon ich euch jetzt einfach mal ein paar Bilder zeigen möchte:

Ihr wisst ja, wenn’s auf’s Dach geht ist der Christian mit dabei 😉 Hier genauso 🙂

Ich hab mir nun vorgenommen jede Woche hier im Blog einen kleinen Einblick zu geben, wie das ganze weiter ablaufen wird. Was gibt’s neues, was haben wir gelernt, was haben wir gemacht. Einfach eine kleine Begleitung auf meinen Weg zum Funkamateur.

Noch kurz wie jetzt der Plan der nächsten Wochen aussieht:

Wir werden jeden Samstag ein paar Stunden lernen und im Juli ist dann die Prüfung der Klasse E geplant. Mein Plan war eigentlich, wenn Amateurfunk dann gleich komplett, gerade weil mich auch 6cm, 13cm und 23cm interessieren. Viele im Kurs reicht allerdings Klasse E. Es wird aber im Herbst wohl nochmal ~10 Samstage geben für den Aufbaukurs zur Klasse A, so das im Herbst/Winter dann eine Prüfung zur Klasse A möglich ist.

Weiterhin sind die nächsten Samstage jetzt erstmal für absolute nicht Elektriker gedacht, es geht los mit Stromkreise, rechnen mit Widerständen, parallel und Reihenschaltung usw. Das sind erstmal 3 Samstage die ich mir vielleicht gerade noch sparen könnte (wäre auch absolut kein Problem, der Kurs ist nicht verpflichtend den kann jeder so besuchen wie er möchte), anderseits wenn schon dann gleich richtig vielleicht lerne ich ja doch noch was und ansonsten war es einfach ein schöner Samstagsausflug 😉 Am 4. Samstag hab ich allerdings beruflich einen Termin da werde ich nicht können, ansonsten habe ich mir vorgenommen jeden Samstag mitzunehmen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen nach jeden Samstag hier einen kleinen Blogbeitrag zu hinterlassen, so das ihr wunderbar verfolgen könnt, was ich so erlebe.

So das wars dann mit dem Teil 0 (Einführungskurs) nächste Woche lernen wir dann bisschen Stromkreise und Widerstände. Ich freue mich schon 🙂