Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 1 “Das Ohmsche Gesetz”

Hallo zusammen

Schon wieder ist ein Samstag rum und schon wieder war ich in Roth in der Schule.
Da ich beim letzten Beitrag das Rufzeichen von Andy nicht mehr wusste, hab ich es diesmal einfach fotografiert, was die Schüssel macht steht ja drauf:

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Und wenn wir schon bei Antennen sind, das folgende Bild hab ich auch noch nicht gezeigt, die Antennen hab ich im letzten Beitrag nur von oben fotografiert:

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Nungut, eigentlich soll es ja gar nicht um Antennen gehen sondern um die Schule, also fangen wir mal da an.

Die erste Frage war, wie letztes mal auch schon, “Wer hat denn diese Woche schwarz gefunkt”. Natürlich haben wir nur liebe Schüler und wie das letzte mal auch, wurde es verneint, ich natürlich auch (wirklich, ICH hab es verneint, ich bin ganz ganz legal unterwegs ganz großes Ehrenwort!)

Nach bisschen bisschen plaudern ging es dann auch mit den Grundlagen des elektrischen Stroms los. Ampere, Volt und Ohm waren die Zauberworte. Für mich eigentlich nichts neues aber bei den gemischen Schaltungen kam auch ich mal kurz ins stocken, immerhin ist meine Berufsschulzeit auch schon über 10 Jahre her und gebraucht hab ich das seitdem nicht mehr wirklich. War aber recht schnell wieder alles da und ich hab dann immer nur geantwortet, wenn ich gemerkt habe, das es niemand anders weiß. Was mir recht schnell dann den Zuruf “Streber” eingebracht hat ¯\_(ツ)_/¯ War lustig und naja… es wird sich noch ändern (hoff ich ;))

Das waren noch die leichteren Aufgaben womit wir angefangen haben aber bald folgten dann auch bisschen schwierigere…
… nach bisschen herumstolpern war das aber auch recht schnell wieder drinnen 🙂

Nach bisschen Pausen und ca. 2 Stunden saß das ganze dann soweit und da wir noch eine halbe Stunde hatten, ging es noch bisschen um Frequenzen und deren Bezeichnungen:

Für Kurzwelle hatten wir eine Expertin im Kurs, ab 23cm wusste ich dann fast mehr als der Kursleiter *grins* zumindest 6cm und 3cm wusste er nicht mehr und kam von mir *stolz*. Was mir jetzt beim drüber gucken der Bänder auffällt, es gibt ja auch was auf 9cm, 3,4–3,475 GHz das war mir bisher noch gar nicht bekannt, sehr interessant.

Das war’s dann auch schon mit dem Teil 1. Nächsten Samstag geht es dann wohl darum mit dem Taschenrechner umgehen zu können. Ich war heute so ziemlich komplett ohne Unterlagen da, andere hatten da viel mehr dabei. Ich glaub ich muss mich da ranhalten und auch mal einen Ordner mitbringen nur mit Handy und Trinkflasche überzeugt das noch nicht 😉 Also wirds jetzt erstmal einen ordentlichen Taschenrechner geben und die Unterlagen die wir bekommen haben, werde ich auch nächste Woche mal genauer in Augenschein nehmen und mir ausdrucken, damit ich wenigstens bisschen was dabei habe.

Achja noch ein Zusatz:
Ich überlege mir jetzt schon ein kleines “Handquatscherfunkgerät” zuzulegen, weil hören darf ich ja. Schwarzfunken würde ich natürlich niemals tun aber mal in der Schule mit dem Ausbildungsrufzeichen unter Aufsicht mit dem eigenen Funkgerät wäre natürlich schon cool. Ich brauche also mal Empfehlungen:

  • Nichts mega günstiges was gar nix kann
  • Standartkram (70cm, 2m und Frequenzspeicherplätze und sowas)
  • DMR auf jeden Fall aber auch klassisches FM
  • GPS um Position an aprs.fi zu melden
  • Wasserfest, bzw. zumindest im Regen sollte es überleben und nicht beim ersten Wassertropfen sterben.
  • Preis niedrig 3 stellig darf es durchaus sein, wenn es sein Geld wert ist

Mehr fällt mir gerade schon nicht mehr ein. Also haut mal raus eure Empfehlungen vielleicht hat ja jemand nen hübschen Tipp für mich, meine Stromkostenabrechnung hat mir eine hübsche Rückzahlung eingebracht die wollen jetzt ausgegeben werden 😉

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 0

Hallo zusammen

seit einiger Zeit mal wieder ein Blogeintrag. Schon lange (wir sprechen hier von Jahren…) rede ich ja davon endlich die Amateurfunkprüfung zu machen. Schon letztes Jahr hab ich aus Spaß bisschen angefangen mit dieser App zu lernen. Schnell aber festgestellt, trotz das ich Elektriker bin, mit diesen ganzen Elektronikfragen komm ich nicht zurecht. Ich arbeite in der Instandhaltung Industrie und baue halt so eine Platine aus und eine neue wieder ein. Reparieren? Nö. Daher hört es bei mir nach dem Ohmschen Gesetz und bisschen Widerstand-Reihen-Parallelschaltung auch schnell wieder auf. Schon wenn Transistoren ins Spiel kommen wird es haarig, ich weiß noch was die tun aber da diese Basis-Emitter-Kollektorwiderstände berechen… auweia. Von Spulen, Kondensatoren (ja ich weiß auch hier was sie tun aber rechnen… uff) sowie Schwingkreise usw. reden wir erst gar nicht.

Nun gut letztes Jahr im Herbst war im am Linux Präsentation Day im FabLab Region Nürnberg e.V. und hab dort DH1NEK kennen gelernt, der einen kurzen Talk über Kiwi-SDRs gehalten hat. Ein schöner Vortrag und so kamen wir relativ schnell danach ins Gespräch. Da ich ja schon immer bisschen Interesse hatte, hab ich das natürlich angesprochen und es kam wie es kommen musste, er hält Kurse um Interessierte das wichtige beizubringen um danach die Prüfung machen zu können. Damit war es dann auch geschehen, ich landete bei ihm im Mailverteiler und so ging es letzten Samstag los mit dem Einführungskurs.

Es war ein einfaches unverbindliches Treffen aller Interessierten sowie Eckard DH1NEK und Andy (ich muss jetzt bei dem Rufzeichen passen sorry…) bei DMØSC. Es waren locker 10, wenn nicht sogar 15 Interessierte Leute gekommen, manche wo sich schon sicher waren das durchziehen zu wollen (so wie ich) aber auch ein paar die sich das erst mal anhören wollen (genau dafür ist diese Einführungsveranstaltung auch gedacht). Nach ein bisschen plaudern am Anfang und einer Vorstellungsrunde hat Eckard eine gut einstündige Präsentation gehalten auf was wir uns überhaupt einlassen. Hat super gepasst und passt auch weiterhin zu meine Vorstellungen.

Danach haben wir noch den Standort DMØSC besichtigt, wovon ich euch jetzt einfach mal ein paar Bilder zeigen möchte:

Ihr wisst ja, wenn’s auf’s Dach geht ist der Christian mit dabei 😉 Hier genauso 🙂

Ich hab mir nun vorgenommen jede Woche hier im Blog einen kleinen Einblick zu geben, wie das ganze weiter ablaufen wird. Was gibt’s neues, was haben wir gelernt, was haben wir gemacht. Einfach eine kleine Begleitung auf meinen Weg zum Funkamateur.

Noch kurz wie jetzt der Plan der nächsten Wochen aussieht:

Wir werden jeden Samstag ein paar Stunden lernen und im Juli ist dann die Prüfung der Klasse E geplant. Mein Plan war eigentlich, wenn Amateurfunk dann gleich komplett, gerade weil mich auch 6cm, 13cm und 23cm interessieren. Viele im Kurs reicht allerdings Klasse E. Es wird aber im Herbst wohl nochmal ~10 Samstage geben für den Aufbaukurs zur Klasse A, so das im Herbst/Winter dann eine Prüfung zur Klasse A möglich ist.

Weiterhin sind die nächsten Samstage jetzt erstmal für absolute nicht Elektriker gedacht, es geht los mit Stromkreise, rechnen mit Widerständen, parallel und Reihenschaltung usw. Das sind erstmal 3 Samstage die ich mir vielleicht gerade noch sparen könnte (wäre auch absolut kein Problem, der Kurs ist nicht verpflichtend den kann jeder so besuchen wie er möchte), anderseits wenn schon dann gleich richtig vielleicht lerne ich ja doch noch was und ansonsten war es einfach ein schöner Samstagsausflug 😉 Am 4. Samstag hab ich allerdings beruflich einen Termin da werde ich nicht können, ansonsten habe ich mir vorgenommen jeden Samstag mitzunehmen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen nach jeden Samstag hier einen kleinen Blogbeitrag zu hinterlassen, so das ihr wunderbar verfolgen könnt, was ich so erlebe.

So das wars dann mit dem Teil 0 (Einführungskurs) nächste Woche lernen wir dann bisschen Stromkreise und Widerstände. Ich freue mich schon 🙂