Unifi AC Mesh an Airmax AM-5G16-120 Sektorantenne

Schon vor einiger Zeit habe ich mal probiert, was eigentlich passiert wenn man einen Unifi AC Mesh an eine AM-5G16-120 Sektorantenne anschließt und wie es sich da mit der Reichweite sowohl im 2,4GHz Band (die Antenne ist eigentlich eine reine 5GHz Antenne) sowie im 5GHz Band verhält. Das Ergebnis war spannend und ich möchte hier mal kurz dokumentieren was so dabei heraus purzelt.

Testaufbau

Getestet habe ich es auf einer komplett ebene und freien Fläche mit etwa 600m Reichweite. Die Kombination hing etwa auf 1,5m über Grund und ich bin mit meinen HTC U12 Life in der Hand von der Antenne weggelaufen. Die Ausrichtung wurde probiert exakt in meine Laufrichtung zu drehen. Das erste Problem das sich zeigte, die Antenne hat einen eingebauten Downtilt (sie ist immerhin dafür gedacht weit oben aufgehängt zu werden) so das ich sie leicht Richtung Himmel drehen musste, man hat schon nach 100-200m gemerkt, das der Empfang praktisch weg ist, wenn die Antenne zu tief schaut.

AM-5G16-120 mit Unifi-AC-Mesh daran. Man sieht deutlich, das die Antenne in Richtung Himmel schaut

Ergebnis für 2,4GHz

Das kann man ganz kurz machen, nach nicht mal 100m war der Empfang komplett weg und das WLAN im 2,4GHz nicht mehr nutzbar. Da es eine reine 5GHz Antenne ist, hab ich sowas in der Art schon erwartet war am Ende aber doch überrascht das es so wenig ist. Daher gleich: 2,4GHz kann man so vergessen.

Ergebnis für 5GHz

5GHz wird da schon deutlich spannender. Ich hatte die Frequenz auf 5680MHz gestellt bei 40MHz Kanalbreite. Es ging auch hier recht schnell, das der Empfang auf -60 bis -70dBm abgefallen ist (ca. 100m) schon nach ca. 200-300m war ich bei -80dBm so das ich erst ein wenig enttäuscht war. Danach konnte ich aber laufen laufen laufen… Es gingen kaum noch Empfangswerte verloren. Nach 570m war dann meine Teststrecke zu Ende und ich hatte am Handy noch absolut stabiles Netz bei -88dBm.

Wer sich schon ein bisschen mit Handyempfang beschäftigt hat wird sich jetzt eventuell wundern wie der Empfang bei -88dBm noch so stabil sein kann denn gefühlt hat man bei -80dBm kaum noch nutzbares WLAN. Der “Trick” ist hier der hohe Antennengewinn an der Airmax Sektorantenne. Normale Router haben “nur” 3-5dBi anstatt 16dBi die hier vorhanden sind. Das heißt mein AC-Mesh mit der Airmax Sektor hört mein Handy um über 10dB besser als mit Standartantennen. Als ich den AP am Handy mit -88dBm gehört habe, hat mich der AP mit ca. -84dBm gehört. Das heißt wenn man jetzt davon ausgeht das der AP “nur” 5dBi hätte, wäre der Wert hier bei -95dBm was für WLAN nicht mehr ausreicht. Das Problem bei 5GHz ist also wohl eher, das die Sendeleistung von Handys so gering ist, das zuerst der AP Probleme bekommt das Handy zu hören, bevor das Handy Probleme bekommt den AP zu hören. Deshalb “sieht” man auch das WLAN häufig noch, kann sich aber nicht mehr verbinden und es macht auch gar keinen Sinn, die Sendeleistung am AP weiter als erlaubt zu erhöhen, solang der AP das Handy nicht hört, kann das Handy den AP noch so gut hören, es wird keine Verbindung zustande kommen.

Es macht also im 5GHz Band durchaus Sinn, wenn man viel Reichweite will am AP eine gute Antenne anzubringen. Man sollte dabei natürlich beachten, das so ein WLAN nur ein begrenztes Spektrum hat und wenn man versucht viel Fläche mit vielen Leuten abzudecken so ein AP schnell überlastet ist. Dieser Aufbau ist eher für größere Flächen wo sich eher wenig Menschen aufhalten brauchbar. Sobald das Netz mehr Leute nutzen sollten unbedingt mehr APs mit geringer Sendeleistung verbaut werden um die Endgeräte auf mehrere APs zu verteilen.

Die ganze Welt auf eine IPv4 oder wie man mit einer Adresse auskommen kann

Nachdem ich jetzt schon mehrfach gebeten wurde aufzuzeigen wie denn die Kameras (die nur IPv4 können, Schrottchinacams halt dafür sind die billig ) im Internet erreichbar sind obwohl sie nur private IPv4 Adressen aus dem Freifunknetz haben, habe ich mir überlegt einfach mal aufzuzeigen wie weit man eine IPv4 Adresse missbrauchen kann. Ich hab bei Hetzner nur 2 Adressen, eine für den Host, die zweite für diverse Services wie z.b. die Webcams oder auch diesen Blog hier .

Webseiten

Fangen wir erstmal mit Webseiten an. Wie bereits gesagt läuft dieser Blog aber auch viele weitere WordPress und andere Seiten auf verschiedenen LXC Containern auf meinen Hetznerserver. Diese LXC Container haben alle nur eine IPv6 Adresse aber keine IPv4 weil soviele kann ich mir armer Schlucker natürlich nicht leisten. Dazu gibt es den sogenannten natserver der eine IPv6 und eine IPv4 Adresse bekommt. Auf dem Natserver nutze ich Caddy2 als Reverseproxy der auch gleich die ganze Zertifikatgeschichte mit Letsencrypt übernimmt. Dort wird dann einfach intern auf die IPv6 des LXC Containers wo die Webseiten laufen weitergeleitet. Da das ganze intern bleibt, verzichte ich an diesem Punkt auch auf SSL. Eine Caddyfile sieht z.b. für WordPress so aus:

network.cdresel.de {
        reverse_proxy xxxx.dresel.systems:80 {
		header_up Host {host}
		header_up X-Real-IP {remote_host}
		header_up X-Forwarded-For {remote_host}
		header_up X-Forwarded-Proto {scheme}
        }
}

Allerdings gibt es auch “dumme Tools” die nicht damit klar kommen, wenn sie hinter dem Reverseproxy kein SSL machen man von vorne aber mit SSL rein kommt (hier z.b. librenms). Da wird also auch das backend mit einem selbstsignierten Zertifikat ausgeliefert und die Caddyfile musste man dann ein wenig anpassen, damit auch das selbstsignierte Zertifikat akzeptiert wird (Achtung! Es wird ignoriert, NICHT überprüft!):

librenms.dresel.systems {
	reverse_proxy xxxx.dresel.systems:443 {
 		transport http {
			tls_insecure_skip_verify
		}
	}
}

und ganz einfache Webseiten, wie z.b. das zerobin geht dann noch viel einfacher:

zerobin.fff.community {
	reverse_proxy rev.zerobin.dresel.systems:80
}

Weiterhin läuft im Brunnenhäuschen auch ein ADSB Empfänger, hier mach ich dann ganz böse Sachen. Dieser ADSB Empfänger hat IPv6 und nur eine private IPv4 da er im Freifunknetz hängt und es dort keine öffentliche IPv4 Adressen gibt, sehr wohl aber öffentliche IPv6. Damit er Dualstack aus dem ganzen Internet erreichbar ist, nutze ich hier ebenfalls den Caddyserver:

adsb.dresel.systems {
	reverse_proxy rev.adsb.dresel.systems:80 
}

Das böse daran ist, das der Traffic nach dem Reverseproxy diesmal quer durch das ganze Internet (beim Korrekturlesen musste ich eben über “das ganze Internet” lachen, weil ich es aber so witzig fand lass ich es jetzt stehen ;)) ohne Verschlüssung(!!) geschickt wird. Da auf dem ADSB Empfänger keine privaten Daten wie Passwort o.ä. übertragen werden, lebe ich einfach damit. Für den Enduser sieht es also aus als wäre alles sicher, ist es aber absolut nicht. Ich will damit noch aufzeigen, man sollte sehr genau wissen, was man hinter dem Reverseproxy so treibt und das dort durchaus Daten unverschlüsselt auch quer durch das Internet übertragen werden können obwohl man als Enduser ein grünes Schloss (seit wann ist das im Firefox eigentlich grau? Ok anderes Thema) sieht.

Und das alles läuft nun auf einer einzigen IPv4 Adresse (ja auch alles auf einer einzigen IPv6 Adresse, da auch dies durch den Reverseproxy geht, es sind alle genannten Seiten von außen Dualstack). Weitere Vorteile sind:

  • Das ganze ist extrem flexibel, weiteren LXC Container dazu geklickt, dort einen http(s) Service installieren, Reverseproxy erweitern, config neu laden, fertig.
  • Auch wenn (z.b. bei ADSB Empfänger) man irgendwo eine Seite hat die schon modern ist und nur IPv6 hat, kann man sie hinter den Reverseproxy klemmen und hat Dualstack, dabei natürlich an die Crypto hinter den Reverseproxy denken und auch das es die Wege lang macht und u.U. die Latenz erhöht.
  • Backupstrategie ist mittlerweile einfach nur noch, die ganzen LXC Container sichern. Da ist alles drin was wichtig ist.

Aber hey, das ist ja jetzt nur http(s) man kann doch bestimmt noch weitere lustige Sachen machen. Jetzt kommen wir endlich zu den Webcams.

Webcam mit öffentlicher Adresse erreichbar machen

Diese Webcams hängen im Freifunknetz und haben dort eine private IPv4 Adresse. Diese ist natürlich aus dem Internet nicht erreichbar. Daher wurde auch der natserver mit ins Freifunknetz gehangen und er kann somit private IPv4 Adressen aus dem Freifunknetz erreichen, das ganze sieht so aus:

christiand@natserver:~$ traceroute 10.50.140.101
traceroute to 10.50.140.101 (10.50.140.101), 30 hops max, 60 byte packets
 1  10.83.227.161 (10.83.227.161)  0.077 ms  0.057 ms  0.038 ms
 2  fff-gw-cdhome.fff.community (10.50.138.1)  8.500 ms  8.488 ms  8.535 ms
 3  hh.gw.fff.community (10.50.130.1)  19.717 ms  19.733 ms  19.957 ms
 4  fff-gw-th.fff.community (10.50.141.1)  19.953 ms  19.939 ms  23.449 ms
 5  fff-gw-knobl.fff.community (10.50.140.1)  35.452 ms  35.621 ms  35.430 ms
 6  10.50.140.101 (10.50.140.101)  35.583 ms  35.193 ms  35.176 ms
christiand@natserver:~$ 

so und jetzt kommt die Magie. Ein Freifunkkollege hat mir da zum Glück ein wenig an den iptables rules geholfen (Danke!) ich habs alleine erstmal nicht hinbekommen aber mittlerweile verstanden.

	iptables -t nat -A PREROUTING -i eth0 -p tcp --dport 555 -j DNAT --to-destination 10.50.140.101:554
	iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth2 -j SNAT --to-source 10.83.227.165

Hilfe was ist das? Ok ich versuche es mal zu erklären:

Die erste rule nimmt alle Pakete die auf -i eth0 rein kommen noch vor der Routingentscheidung -A PREROUTING, mit dem Protokoll -p tcp auf –dport 555 (destionation Port). Also alles was die öffentliche 188.40.122.107 IP auf Port 555 erreicht wird diese rule durchlaufen. Danach machen wir -j DNAT (Destionation NAT) und schreiben das Ziel um auf 10.50.140.101 port 554. Also die Pakete erhalten als neues Ziel nun 10.50.141.101 auf Port 554. Dahinter läuft auf der Kamera der rtsp Stream. Da der natserver diese IP erreichen kann, werden die Pakete also an die Kamera weitergeleitet.

Jetzt haben wir aber noch ein Problem. Die Kamera muss ja die Pakete auch wieder zu uns zurück finden. Sie würde versuchen die Pakete direkt an die IP zu senden, der die Kamera aufruft (also z.b. eure öffentliche Telekom/Vodafone/whatever IP). Da im Freifunknetz diese aber auf die default route fällt, wäre der Rückweg irgendwo ganz wo anders, das äh klappt nicht äh… Begründung uff, klappt halt nicht 😉 (Gerne jemand in den Kommentaren auflösen, dann bearbeite ich das hier nochmal, vielleicht fällt es mir auch später selbst wieder ein)

Also sollten wir dafür sorgen, das die Pakete auch wieder zu uns zurück finden. Dies wird mit der zweiten rule erledigt. Dazu muss ich sagen, eth2 ist das Interface das ins Freifunk fällt (also wo oben auch mein gezeigter traceroute raus fällt). Hier wird nach der Routingentscheidung -A POSTROUTING alles was -o eth2 verlässt die Sourceadresse -j SNAT überschrieben mit –to-source 10.83.227.165 was die IP des natservers ist. Somit wird also eure Telekom/Vodafone/whatever IP durch 10.83.227.165 ersetzt und die Kamera schickt ihre Pakete auch wieder zu meinem LXC zurück, wo sie dann wieder durch das wissen im conntrack das diese Pakete zu eurer Verbindung gehören auch wieder zu euch zurück geschickt werden.

Das war schon die ganze Magie und ich hoffe ich hab es irgendwie halbwegs verständlich erklärt. Zumindest hab ich es mal probiert und mein bestes getan. Wenn irgendwas unklar ist, fragt einfach dann erkläre ich das gerne noch tiefergehend. Indem man eingehend den Port ändert kann man so auch ganz viele Webcams hinter einer IP probieren, so gibt es hier aktuell zwei Stück [1] [2]. Zugegeben irgendwann gehen einen die Ports aus, aber so viele Webcams habe ich aktuell nicht vor zu verbauen und vielleicht lernen diese Chinadinger ja doch noch irgendwann IPv6.

Station für Bodenfeuchtigkeit Jahr 2

Hallo zusammen

ich hab ja letztes Jahr schon einen Bodenfeuchtigkeitssensor gebaut und auch dieses Jahr ist wieder einer nötig. Der vom letzten Jahr war noch einige Zeit bis Herbst im Einsatz bevor der Lack aufgebrochen ist, Wasser eingedrungen ist und das Ding hinüber war.

Leider waren auch letztes Jahr die Messwerte nicht sonderlich stabil, man konnte zwar erkennen wann gegossen wurde aber es waren zwischen drin immer mal wieder riesen Ausreißer dabei. So hab ich überlegt wie man das verbessern kann und bin beim google auf dieses Modell gestoßen. Nur beim Preis von knapp 100€ hab ich dann ganz schnell wieder Abstand genommen.

Allerdings hat mich der Aufbau des Sensors nicht in Ruhe gelassen und so kam mir eine Idee, das man auch diese 3€ Sensoren doch eigentlich nur… Nunja raus kam dann dieses hier:

Also im Prinzip einfach nur ein Stück Installationsrohr über die wasserempfindliche Elektronik, alles schön mit Silikon zugeschmiert und fertig war er.

Den vorderen Teil habe ich diesmal gar nicht behandelt, bin mal gespannt ob die Platine das aushält oder mir weggammelt. Dieses Jahr sind die Werte auch viel ruhiger, keine Ausreißer mehr dabei und man sieht noch viel deutlicher wo gegossen wird:

Ich könnte mir durchaus vorstellen, das dieser Lack die Werte verfälscht hat. Die Werte könnt ihr euch auch Live im Grafana angucken.

Allerdings sind die “Nullwerte” und “Maximalwerte” immer noch nicht sehr eindeutig und unterliegen nach wie vor recht hohen Schwankungen. Selbst ein “kurz mal Strom weg um Kabel anders zu verlegen und neu wieder anschließen” hat eine Treppe nach unten verursacht obwohl der Sensor gar nicht berührt wurde und in den 20 Sekunden sich auch die Feuchtigkeit eigentlich gar nicht geändert hat. Zum erkennen ob eine automatische Bewässerungsanlage, welche über Zeit läuft, funktioniert, reicht das aber vollkommen aus. Ihr könnt aus dem Bild oben bestimmt genau erkennen wann bewässert wurde und mehr ist aktuell auch nicht nötig.

Achja, dieses Jahr wird der Wert auch nicht mehr per LoRaWAN übertragen sondern mit einen Wemos D1 und Tasmota über WLAN. Anfangs war er ja für Freiland mit Akku und Solarzelle gedacht, da war mir die stromersparnis vom LoRaWAN wichtig, jetzt hängt das Ding aber in einem Treibhaus wo es Strom gibt und somit fällt Akku, Solarzelle usw. weg. Da gehts dann mit einem Wemos D1 einfacher.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 6 “rechnen rechnen rechnen”

Hallo zusammen

schade das die Serien hier ein bisschen auf der Strecke bleibt. Aber lernen per E-Mail ist leider einfach nicht das gleiche wie ein treffen 🙁 Es ist leider immer noch nicht absehbar wann wir uns wieder sehen werden. Weder die Schule noch das FabLab Region Nürnberg e.V. haben aktuell geöffnet und so bleibt weiter nur das Lernen per E-Mail

Aktuell sind die Themen ein bisschen Ausbreitungsbedinungen von Wellen, rechnen mit dB und Antennentechnik. Viel kann ich da leider nicht berichten außer das ich rechne, rechne, rechne und ein Tafel Schokolade gewonnen habe, weil ich in einen Dokument als erstes die 2 Fehler gefunden habe *angeb*.

Wenn wir schon beim Thema Ausbreitungsbedingungen sind, hab ich hier ein schönes Video von Peter 33dBm (jetzt wollt ich eigentlich noch sein Rufzeichen hier her schreiben, aber ich finde es nicht Schande über mich).

Mehr gibt es aktuell dann leider nicht wirklich zu berichten. Hoffen wir mal das bald die Schule und/oder das FabLab wieder aufmacht und wir uns bald wieder persönlich treffen können.

Bleibt gesund und bis bald.

1. April – Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 5 “Prüfung”

ACHTUNG: Natürlich handelt es sich hier um einen Aprilscherz. Das Dokument der Bundesnetzagentur gibt es so überhaupt nicht und natürlich wird der technische Teil weiterhin Teil der Prüfung sein, egal welche Klasse. Einen großen Dank an meine Schülerkollegen die den Scherz in unsere Lerngruppe gepostet haben. Ich hoffe ihr hattet einen lustigen Moment. Sobald es weiter geht mit der Ausbildung wird es einen neuen Blogbeitrag geben.

Hallo zusammen

Folgendes fand ich heute im Briefkasten

Zudem war der neue Fragenkatalog dabei. Das ganze macht es nun deutlich einfacher, ich kann mir den ganzen Technikkram einfach komplett sparen. Allerdings werde ich jetzt noch in der Coronazeit bisschen “Betriebliche Kenntnisse und “Kenntnisse von Vorschriften” bisschen lernen und dann direkt danach den ersten Prüfungstermin annehmen für Klasse A.

Ging jetzt alles viel schneller als gedacht, danke BNetzA.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 4 “Corona”

Hallo zusammen

tja Teil 4 ist ja wie bereits angekündigt ausgefallen und eigentlich hätte ich letzte Woche Teil 5 und diese Woche Teil 6 schreiben sollen. Warum das nicht geschehen ist könnt ihr euch vermutlich denken: Corona.

Am 14.3 war unser Schulungsleiter Eckard krank und somit ist das ganze ausgefallen. Schon am Sonntag kam dann auf, das jetzt Schulen geschlossen sind und da dies auch für Gäste gilt, dürfen wir die Woche darauf (also 21.3) auch nicht mehr rein. Kurz wurde geplant ins FabLab Region Nürnberg e.V. umzuziehen, was uns der Vorstand auch erlaubt hätte. Leider wurde schon tags darauf der Katastrophenfall ausgerufen was den Plan vereitelt hat und spätestens als dann auch alle Vereinsräume geschlossen wurden war es endgültig vorbei. Nunja jetzt machen wir bisschen Fernlehrgang per E-Mail. Leider bei weitem nicht so lustig wie vor Ort aber aufgrund der aktuellen Lage auch das einzig sinnvolle. So hab ich bisschen Aufgaben mit Umrechnung von Nano, mikro und milli, mit Kondensatoren in Reihe, Xc und Xl sowie Resonanzfrequenzen bekommen und durchgerechnet. Langsam merk ich das ich da wieder rein komme und mich immer leichter tue. Schön auch das man in der Prüfung eine Formelsammlung bekommt, so muss man eigentlich nur die Formeln in den Taschenrechner eingeben können. Nicht sonderlich schwer und sollte hoffentlich klappen 🙂

Auch eine Infomail über Transistoren hat Eckard schon geschickt, diese muss ich mir aber nochmal in Ruhe angucken.

Nunja ansonsten haben wir Kursteilnehmer eine kleine WhatsApp Gruppe gegründet wo wir immer mal wieder bisschen quatschen, eine nette Gruppe und immer wieder für Spaß zu haben. In der Gruppe ist dann auch folgendes Video gelandet, ich wusste zwar das es das gibt aber angeguckt habe ich es noch nie. Das hab ich jetzt mal nachgeholt und finde das wirklich witzig gemacht. Wer also die Woche wegen Corona daheim sitzt und nicht mehr weiß, was er tun soll: Schaut euch dieses Video an es lohnt sich 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=PNokpPwvSzI

Ob ich mich nächste Woche wieder melde weiß ich noch nicht. Ohne treffen gibt es halt wirklich wenig zu berichten. Kann gut sein das ihr erst in 2 Wochen wieder was von mir hört.

Bleibt gesund und daheim.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 3 “Das erste QSO”

So es ist schon wieder ein Samstag vorbei, heute fange ich mal mit einem Wort an:

Buchstabieralfabet

sieht scheiße aus oder? Wir haben lange diskutiert, das muss man doch sicherlich mit ph schreiben oder? Am Ende einigten wir uns darauf, das mittlerweile beides erlaubt ist. So ich werfe jetzt erstmal google an und schau ob wir recht haben, Sekunde …

Schließlich gibt es noch die Wörter, die weiterhin mit ph geschrieben werden müssen, wie Philosoph, Physik, Strophe – und eben auch Alphabet.

https://www.textplusdesign.de/alphabet-oder-alfabet/

Tja anscheinend hatten wir Schüler doch Recht, man darf es nur mit ph schreiben.

Fangen wir von vorne an, ich war diesmal wieder recht knapp dran und so bin ich direkt in eine Diskussion gestoßen, anscheinend hat jemand mit seinem Funkgerät ein seltsames Signal empfangen welches sich als Reflektion rausstellte und das wurde gerade als ich reinplatze diskutiert:

Schon interessant, dass sowohl Züge wie Flugzeuge oder sogar Meteore (bzw. korrekt, dessen Plasmaspur in der Atmosphäre) für Reflektionen von Funksignalen sorgen kann.

Danach haben wir noch bisschen um den 29. Februar diskutiert. Wusstet ihr eigentlich das es alle 100 Jahre kein Schaltjahr gibt, alle 400 Jahre aber doch wieder? 2000 wäre eigentlich ein 100 Jahre Rhythmus gewesen und es hätte ausfallen sollen, dummerweise war auch der 400 Jahre Rhythmus so das es dann doch wieder ein Schaltjahr war (ok jetzt seid ihr verwirrt oder?). Dafür fällt 2100 das Schaltjahr aus, ob wir das noch erleben? Das die Erde sich nicht in 24h um sich selbst dreht sondern “nur” 23:56:04 Stunden braucht? Ja auch sowas lernt man hier, vielleicht hab ich das mal irgendwann gehört, gewusst hab ich das aber nicht mehr.

Danach hielt Eckard eine einstündige Präsentation über das erste QSO, welche Go’s und NoGo’s es beim Funkverkehr gibt, “Vollanschlag”, “Kiste”, und “Spargel” soll ich also nicht sagen, ok bekommen wir hin 🙂

Zwischendurch kam man auch auf die Zahlenkombinationen 73, 33, 88 usw. zu sprechen, RST System und Q-Gruppen waren ebenso dabei wie welche Arten von Anrufe es gibt und wie man sie durchführt. Insgesamt eine spannende Präsentation wo einiges enthalten war, was man vllt. mal gehört hat aber so ganz genau noch nicht kannte.

Nach einer Pause ging es dann noch bisschen um den Kondensator und da muss ich sagen, hat Eckard das Teil genial erklärt, warum das ein frequenzabhängiger Widerstand ist. Wow so hab ich das noch nie jemanden erklären hören und ich hab es nun auch wieder verstanden (vermutlich zum 5x in meinem Leben aber vielleicht bleibt es diesmal auch erhalten 😉 ).

Zwischendurch kamen auch immer wieder verschiedenste Diskussionen auf, z.b. was sind Baken und wofür gibt es die. Eine schöne Übersicht was für Baken es in und um Deutschland gibt, ging dann auch mal rum:

Ich seh mich jetzt schon wieder mit meinen Funkgerät auf einen Berg stehen und versuchen da was zu hören… Jaja soweit kommts vermutlich bald 😉

Das war es dann schon wieder von diesen Samstag. Nächste Woche wird es keinen Beitrag geben da ich die Schule aus beruflichen Gründen leider ausfallen lassen muss. So geht es erst in 14 Tagen wieder weiter. Schade das ich gerade Schwingkreise und Spulen verpasse, so ganz genau kenne ich mich da nämlich *hust* nicht mehr aus. Naja wir werden das bestimmt nochmal wiederholen und dann bekommt man das schon wieder rein.

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 2 “Taschenrechner und Wechselspannung”

Fangen wir heute mal mit was ganz anderen an:

Herzlichen Glückwunsch Herr Heinrich Hertz zum 163. Geburtstag

Tja zur Feier des Tages war heute das Thema dann auch gleich Wechselspannung extra für Herrn Hertz vorgezogen und jemand hatte sogar Kaffee und Kuchen dabei, was will man mehr 🙂

Ok von vorne: Wegen Schicht und allem heute bisschen knapp dran gewesen und als letzter gerade noch rechtzeitig in den Raum gestürmt:

“Na diese Woche schwarz gefunkt?”

Also… Äh

Ach ich glaub wir lassen das Thema jetzt, kommt ja eh jede Woche dran. Muss man dann auch nicht jedes mal neu aufwärmen.

Wie man auf dem Bild sieht, war ich heute auch besser vorbereitet und hatte mal Unterlagen und einen Taschenrechner dabei 🙂 Sogar mein 5G Amulett hatte ich dabei, ist ja wichtig wenn man funkt, wissen wir alle.

Nun ja also heute ging es dann nochmal bisschen um den richtigen Umgang mit den Taschenrechner, vor allem sehr große (Kilo und Mega) und kleine (milli und µ) Zahlen und wie man die sinnvoll in den Taschenrechner eingibt. Ja ich hatte das mal vor 15 Jahren in der Schule aber hinbekommen hätte ich das wohl nicht mehr ¯\_(ツ)_/¯ Ich geb halt doch lieber 0,001A oder 500000Ohm ein. Anhand der Nullen dann wieder auf Kilo oder milli zurück zu kommen kann ich im Kopf.

Bisschen praktische Matherechnungen kamen dann auch noch vor, wie warm hier die Leitung wohl wird? 😉

Und am Ende gings dann auch noch bisschen um Wechselspannung und gleich richten (Warum heißt ein Gleichrichter Gleichrichter? Weil er “gleich riecht” wenn man nicht aufpasst haha, Witz am Rande) und so ein Zeug. War für mich dann tatsächlich nichts besonderes, ich kannte dies alles und hab da nur zugehört und auch ab und zu mal eine Lösung reingerufen aber mich eigentlich eher zurück gehalten. Irgendwie war es heute fast langweiliger als das letzte mal aber gut, das gehört halt dazu wenn man schon bisschen vorwissen hat.

Irgendwie kamen wir zwischendurch auch mal auf Frequenzen zu sprechen und da hat Eckhard was praktisch vorgeführt, was mir zwar theoretisch so bisschen klar war, das dies möglich ist aber ich nicht in dieser Qualität erwartet habe. Er hat mich gebeten mein Funkgerät einzuschalten und auf 435MHz zu stellen zum hören. Er selbst hat dann in sein Funkgerät gesprochen, wir konnten ihn glasklar aus meinem hören allerdings stand sein Funkgerät auf 145MHz wie er uns später zeigte. Das man da so Oberwellen hat ja schon mal davon gehört aber in dieser Qualität hätte ich das jetzt nicht erwartet. Tja diese netten Oberwellen waren heute auch bisschen Thema und wurden mit angeschnitten.

Ansonsten gibt es heute nicht viel weitere spannendes zu erzählen, ich hab noch gelernt das der erste russische Satellit Sputnik 1 wohl …. .. gepipst hat wie Eckard in die Tafel gemalt hat und ich habe direkt gefragt was “HI” in russisch wohl bedeutet, wusste er dann aber auch nicht. Bisschen stolz bin ich, dass ich die Morsezeichen doch direkt erkannt habe 🙂 Ja irgendwie interessiert mich CW doch ein klein wenig. Ist halt so das kompett krasse gegensätzliche zu dem was ich sonst mache und zudem halt was “altes”, das tut es mir doch immer wieder an (in der Arbeit freue ich mich jedes mal, wenn ich an einer Maschine im DOS Modus was einstellen muss, ich mag alte Sachen einfach). Ich selbst übe öfters mal für mich. Zeichen geben kann ich bis auf paar wenige Ausnamen (X, Y, V, Q da hakt es einfach immer wieder und alle Zahlen die hab ich bisher einfach mal noch ausgelassen) mittlerweile schon recht flüssig, aus gemalten . und – Buchstaben erkennen geht auch recht gut aber hören… hören ist echt ein Problem aktuell schaffe ich 4 Buchstaben (k, m, r, s und Space) mit 60 Zeichen / Minute eine Minute lang mit viel Glück und Konzentration (fast) fehlerfrei aber selten auf Anhieb. Da fehlt noch einiges bis ich das hinbekomme aber ich glaub ich bleib da dran und werde immer mal wieder üben, hab da ja keinen Zeitdruck und kann das immer mal machen, wenn ich Lust habe.

So jetzt hab ich doch noch meine halbe Lebensgeschichte erzählt das reicht nun wieder für heute. Nächste Woche geht es dann wohl bisschen um Betriebstechnik und erste QSO, na ich bin mal gespannt, das könnte spannend werden. Ich glaub ich muss mir jemand suchen den ich schon kenne und Samstag Bock hat mal als Opfer zur Verfügung zu stehen, so in die weite Welt ein CQ… na ich weiß nicht ob das meins ist 😉

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 1 “Das Ohmsche Gesetz”

Hallo zusammen

Schon wieder ist ein Samstag rum und schon wieder war ich in Roth in der Schule.
Da ich beim letzten Beitrag das Rufzeichen von Andy nicht mehr wusste, hab ich es diesmal einfach fotografiert, was die Schüssel macht steht ja drauf:

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Und wenn wir schon bei Antennen sind, das folgende Bild hab ich auch noch nicht gezeigt, die Antennen hab ich im letzten Beitrag nur von oben fotografiert:

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Nungut, eigentlich soll es ja gar nicht um Antennen gehen sondern um die Schule, also fangen wir mal da an.

Die erste Frage war, wie letztes mal auch schon, “Wer hat denn diese Woche schwarz gefunkt”. Natürlich haben wir nur liebe Schüler und wie das letzte mal auch, wurde es verneint, ich natürlich auch (wirklich, ICH hab es verneint, ich bin ganz ganz legal unterwegs ganz großes Ehrenwort!)

Nach bisschen bisschen plaudern ging es dann auch mit den Grundlagen des elektrischen Stroms los. Ampere, Volt und Ohm waren die Zauberworte. Für mich eigentlich nichts neues aber bei den gemischen Schaltungen kam auch ich mal kurz ins stocken, immerhin ist meine Berufsschulzeit auch schon über 10 Jahre her und gebraucht hab ich das seitdem nicht mehr wirklich. War aber recht schnell wieder alles da und ich hab dann immer nur geantwortet, wenn ich gemerkt habe, das es niemand anders weiß. Was mir recht schnell dann den Zuruf “Streber” eingebracht hat ¯\_(ツ)_/¯ War lustig und naja… es wird sich noch ändern (hoff ich ;))

Das waren noch die leichteren Aufgaben womit wir angefangen haben aber bald folgten dann auch bisschen schwierigere…
… nach bisschen herumstolpern war das aber auch recht schnell wieder drinnen 🙂

Nach bisschen Pausen und ca. 2 Stunden saß das ganze dann soweit und da wir noch eine halbe Stunde hatten, ging es noch bisschen um Frequenzen und deren Bezeichnungen:

Für Kurzwelle hatten wir eine Expertin im Kurs, ab 23cm wusste ich dann fast mehr als der Kursleiter *grins* zumindest 6cm und 3cm wusste er nicht mehr und kam von mir *stolz*. Was mir jetzt beim drüber gucken der Bänder auffällt, es gibt ja auch was auf 9cm, 3,4–3,475 GHz das war mir bisher noch gar nicht bekannt, sehr interessant.

Das war’s dann auch schon mit dem Teil 1. Nächsten Samstag geht es dann wohl darum mit dem Taschenrechner umgehen zu können. Ich war heute so ziemlich komplett ohne Unterlagen da, andere hatten da viel mehr dabei. Ich glaub ich muss mich da ranhalten und auch mal einen Ordner mitbringen nur mit Handy und Trinkflasche überzeugt das noch nicht 😉 Also wirds jetzt erstmal einen ordentlichen Taschenrechner geben und die Unterlagen die wir bekommen haben, werde ich auch nächste Woche mal genauer in Augenschein nehmen und mir ausdrucken, damit ich wenigstens bisschen was dabei habe.

Achja noch ein Zusatz:
Ich überlege mir jetzt schon ein kleines “Handquatscherfunkgerät” zuzulegen, weil hören darf ich ja. Schwarzfunken würde ich natürlich niemals tun aber mal in der Schule mit dem Ausbildungsrufzeichen unter Aufsicht mit dem eigenen Funkgerät wäre natürlich schon cool. Ich brauche also mal Empfehlungen:

  • Nichts mega günstiges was gar nix kann
  • Standartkram (70cm, 2m und Frequenzspeicherplätze und sowas)
  • DMR auf jeden Fall aber auch klassisches FM
  • GPS um Position an aprs.fi zu melden
  • Wasserfest, bzw. zumindest im Regen sollte es überleben und nicht beim ersten Wassertropfen sterben.
  • Preis niedrig 3 stellig darf es durchaus sein, wenn es sein Geld wert ist

Mehr fällt mir gerade schon nicht mehr ein. Also haut mal raus eure Empfehlungen vielleicht hat ja jemand nen hübschen Tipp für mich, meine Stromkostenabrechnung hat mir eine hübsche Rückzahlung eingebracht die wollen jetzt ausgegeben werden 😉

Auf dem Weg zum Funkamateur Teil 0

Hallo zusammen

seit einiger Zeit mal wieder ein Blogeintrag. Schon lange (wir sprechen hier von Jahren…) rede ich ja davon endlich die Amateurfunkprüfung zu machen. Schon letztes Jahr hab ich aus Spaß bisschen angefangen mit dieser App zu lernen. Schnell aber festgestellt, trotz das ich Elektriker bin, mit diesen ganzen Elektronikfragen komm ich nicht zurecht. Ich arbeite in der Instandhaltung Industrie und baue halt so eine Platine aus und eine neue wieder ein. Reparieren? Nö. Daher hört es bei mir nach dem Ohmschen Gesetz und bisschen Widerstand-Reihen-Parallelschaltung auch schnell wieder auf. Schon wenn Transistoren ins Spiel kommen wird es haarig, ich weiß noch was die tun aber da diese Basis-Emitter-Kollektorwiderstände berechen… auweia. Von Spulen, Kondensatoren (ja ich weiß auch hier was sie tun aber rechnen… uff) sowie Schwingkreise usw. reden wir erst gar nicht.

Nun gut letztes Jahr im Herbst war im am Linux Präsentation Day im FabLab Region Nürnberg e.V. und hab dort DH1NEK kennen gelernt, der einen kurzen Talk über Kiwi-SDRs gehalten hat. Ein schöner Vortrag und so kamen wir relativ schnell danach ins Gespräch. Da ich ja schon immer bisschen Interesse hatte, hab ich das natürlich angesprochen und es kam wie es kommen musste, er hält Kurse um Interessierte das wichtige beizubringen um danach die Prüfung machen zu können. Damit war es dann auch geschehen, ich landete bei ihm im Mailverteiler und so ging es letzten Samstag los mit dem Einführungskurs.

Es war ein einfaches unverbindliches Treffen aller Interessierten sowie Eckard DH1NEK und Andy (ich muss jetzt bei dem Rufzeichen passen sorry…) bei DMØSC. Es waren locker 10, wenn nicht sogar 15 Interessierte Leute gekommen, manche wo sich schon sicher waren das durchziehen zu wollen (so wie ich) aber auch ein paar die sich das erst mal anhören wollen (genau dafür ist diese Einführungsveranstaltung auch gedacht). Nach ein bisschen plaudern am Anfang und einer Vorstellungsrunde hat Eckard eine gut einstündige Präsentation gehalten auf was wir uns überhaupt einlassen. Hat super gepasst und passt auch weiterhin zu meine Vorstellungen.

Danach haben wir noch den Standort DMØSC besichtigt, wovon ich euch jetzt einfach mal ein paar Bilder zeigen möchte:

Ihr wisst ja, wenn’s auf’s Dach geht ist der Christian mit dabei 😉 Hier genauso 🙂

Ich hab mir nun vorgenommen jede Woche hier im Blog einen kleinen Einblick zu geben, wie das ganze weiter ablaufen wird. Was gibt’s neues, was haben wir gelernt, was haben wir gemacht. Einfach eine kleine Begleitung auf meinen Weg zum Funkamateur.

Noch kurz wie jetzt der Plan der nächsten Wochen aussieht:

Wir werden jeden Samstag ein paar Stunden lernen und im Juli ist dann die Prüfung der Klasse E geplant. Mein Plan war eigentlich, wenn Amateurfunk dann gleich komplett, gerade weil mich auch 6cm, 13cm und 23cm interessieren. Viele im Kurs reicht allerdings Klasse E. Es wird aber im Herbst wohl nochmal ~10 Samstage geben für den Aufbaukurs zur Klasse A, so das im Herbst/Winter dann eine Prüfung zur Klasse A möglich ist.

Weiterhin sind die nächsten Samstage jetzt erstmal für absolute nicht Elektriker gedacht, es geht los mit Stromkreise, rechnen mit Widerständen, parallel und Reihenschaltung usw. Das sind erstmal 3 Samstage die ich mir vielleicht gerade noch sparen könnte (wäre auch absolut kein Problem, der Kurs ist nicht verpflichtend den kann jeder so besuchen wie er möchte), anderseits wenn schon dann gleich richtig vielleicht lerne ich ja doch noch was und ansonsten war es einfach ein schöner Samstagsausflug 😉 Am 4. Samstag hab ich allerdings beruflich einen Termin da werde ich nicht können, ansonsten habe ich mir vorgenommen jeden Samstag mitzunehmen.

Ich werde auf jeden Fall versuchen nach jeden Samstag hier einen kleinen Blogbeitrag zu hinterlassen, so das ihr wunderbar verfolgen könnt, was ich so erlebe.

So das wars dann mit dem Teil 0 (Einführungskurs) nächste Woche lernen wir dann bisschen Stromkreise und Widerstände. Ich freue mich schon 🙂