Station für Bodenfeuchtigkeit Jahr 2

Hallo zusammen

ich hab ja letztes Jahr schon einen Bodenfeuchtigkeitssensor gebaut und auch dieses Jahr ist wieder einer nötig. Der vom letzten Jahr war noch einige Zeit bis Herbst im Einsatz bevor der Lack aufgebrochen ist, Wasser eingedrungen ist und das Ding hinüber war.

Leider waren auch letztes Jahr die Messwerte nicht sonderlich stabil, man konnte zwar erkennen wann gegossen wurde aber es waren zwischen drin immer mal wieder riesen Ausreißer dabei. So hab ich überlegt wie man das verbessern kann und bin beim google auf dieses Modell gestoßen. Nur beim Preis von knapp 100€ hab ich dann ganz schnell wieder Abstand genommen.

Allerdings hat mich der Aufbau des Sensors nicht in Ruhe gelassen und so kam mir eine Idee, das man auch diese 3€ Sensoren doch eigentlich nur… Nunja raus kam dann dieses hier:

Also im Prinzip einfach nur ein Stück Installationsrohr über die wasserempfindliche Elektronik, alles schön mit Silikon zugeschmiert und fertig war er.

Den vorderen Teil habe ich diesmal gar nicht behandelt, bin mal gespannt ob die Platine das aushält oder mir weggammelt. Dieses Jahr sind die Werte auch viel ruhiger, keine Ausreißer mehr dabei und man sieht noch viel deutlicher wo gegossen wird:

Ich könnte mir durchaus vorstellen, das dieser Lack die Werte verfälscht hat. Die Werte könnt ihr euch auch Live im Grafana angucken.

Allerdings sind die “Nullwerte” und “Maximalwerte” immer noch nicht sehr eindeutig und unterliegen nach wie vor recht hohen Schwankungen. Selbst ein “kurz mal Strom weg um Kabel anders zu verlegen und neu wieder anschließen” hat eine Treppe nach unten verursacht obwohl der Sensor gar nicht berührt wurde und in den 20 Sekunden sich auch die Feuchtigkeit eigentlich gar nicht geändert hat. Zum erkennen ob eine automatische Bewässerungsanlage, welche über Zeit läuft, funktioniert, reicht das aber vollkommen aus. Ihr könnt aus dem Bild oben bestimmt genau erkennen wann bewässert wurde und mehr ist aktuell auch nicht nötig.

Achja, dieses Jahr wird der Wert auch nicht mehr per LoRaWAN übertragen sondern mit einen Wemos D1 und Tasmota über WLAN. Anfangs war er ja für Freiland mit Akku und Solarzelle gedacht, da war mir die stromersparnis vom LoRaWAN wichtig, jetzt hängt das Ding aber in einem Treibhaus wo es Strom gibt und somit fällt Akku, Solarzelle usw. weg. Da gehts dann mit einem Wemos D1 einfacher.