Gegen #Artikel13

Auch ich bin ganz klar gegen #Artikel13 und so war ich heute auf der Auftaktdemo in Nürnberg. Hier ein paar Impressionen.

Freifunker auf der Demo in Nürnberg

Gepostet von Freifunk Franken am Samstag, 16. März 2019

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/1000-nurnberger-demonstrieren-gegen-urheberrechtsreform-1.8709232

Und denkt daran, geht am 23.3 auf die Strasse. Ich will euch alle da drausen sehen!

https://savetheinternet.info/demos

#saveyourinternet #artikel13 #artikel13demo #savetheinternet #Urheberrichtlinie

AS205165 im Freifunk

Nachdem mein AS205165 immer mehr im Freifunk verwendet wird, möchte ich heute mal aufzeigen wie das Netz eigentlich genau aufgebaut ist. Ich habe dazu mal eine Grafik erstellt

Aufbau AS205165

Seite in das Internet

Fangen wir mal in der Mitte des Bildes an. Dort finden sich meine 2 BGP-Router. Das sind eigentlich nur kleine VMs bei https://vserver.site/ gehostet. Pluto steht in Amsterdam und hat einen 1Gbit Link an den Speed-IX. Merkur steht in Frankfurt und hat einen 1Gbit Link an den locix sowie einen 100Mbit Link an den KleyRex. An allen 3 Internet Exchanges wird mit den dortigen Routeservern gepeert, so das schon darüber eine ganze Menge an Peerings zu div. Firmen entstehen. Es sind aber auch einige Einzelpeerings über den IX vorhanden, die ich jetzt nicht alle aufzähle speziell wird aber google gut benutzt (hauptsächlich über AMS) sowie Cloudfare (nur über FRA). Als Transitprovider wird an beiden Standorten Hurricane Electric verwendet. Leider hat sich schnell rausgestellt, das über HE das Cogentland nicht erreichbar ist. Nachdem es dann auf der Mailingliste von Freifunk Franken auch Nachfragen dazu gab, das osm.org nicht erreichbar ist(die erste Webseite die aufgetaucht ist, welche nur über cogent geht) musste schnell Abhilfe her. Irgendwie hat mir der Name meerfarbig GmbH & Co. KG schon immer gefallen und ist mir immer irgendwie ins Auge gesprungen. Also vor 2 Tagen mal eine nette Mail hingeschrieben und prompt ne Antwort: “Klar helfen wir”. So konnte ich dann gestern auch den Link in Betrieb nehmen und nun ist auch das Cogentland erreichbar. Vielen Dank nochmal hier an meerfarbig für die wirklich schnelle und total unproblematische Hilfe.

Zusätzlich wurde völlig freiwillig von Level66 auf meine Tweets bei Twitter reagiert und freiwillig angeboten mir Transit über den kleyrex zu schalten. Auch hier vielen vielen Dank für die Hilfe. Es freut mich zu sehen das es Firmen gibt die so völlig problemlos von selbst helfen. DANKE!

Aktuell kommt der meiste Traffic über den Speed-ix herein, vieles scheint google zu sein, einiges HE und ein bisschen was kommt über meerfarbig herein. Der Rest ist eher so da, das er halt da ist und wird nur wenig bis gar nicht genutzt.

Merkur und Pluto sind nicht direkt miteinander verbunden. Ich nutze hier einen kleinen Trick:

Auf beiden Servern wird ein unterschiedliches /48 Netz exportiert über welche sie jeweils direkt ansprechbar sind und auch die GRE-Tunnel aufgebaut werden. Dieses /48 Netz gehört also direkt zum jeweiligen Server. Weiterhin wird auf beiden Servern das /48 für Freifunk Franken exportiert welches damit aus Sicht des Internets ein Anycast Netz darstellt. Es kommt auf einen der beiden Servern herein und wird dann über die GRE-Tunnel zu fff-jupiter oder fff-io weiter geroutet.

Seite in das Freifunknetz

Rechts von den BGP-Gateways geht es dann ins Freifunknetz. Aktuell hängen die 2 BGP Gateways überkreuzt per Babel an 2 Server. fff-jupiter ist eine VM bei Hetzner-Root-Server und macht neben den Peerings ins Freifunknetz noch weitere diverse Sachen wie z.b. DNS oder wireguard Verbindungen aus der Stadt annehmen um dorthin das Layer 3 Babel Netz weiter zu tragen, welches dann per Richtfunk durch die Stadt verteilt wird. Auch per GRE hängen diverse weitere Server von vielen weiteren Personen mit dran die auch alle mein v6 Netz und das AS205165 nutzen können oder es auch schon nutzen. Damit nicht alles an Hetzner und meiner einen VM hängt, habe ich vor kurzen mir eine kleine 100mbit-Backup-VM bei OVH geklickt. Diese, Io genannt ein Mond des Jupiters, soll später mal Backup für fff-jupiter werden. Auch hier werden bald diverse Peerings ins Freifunknetz eingerichtet die aber nur als Backup dienen sollten, denn sonst ist der 100Mbit Link schnell voll. Somit wurden nahezu alle SPoF entfernt und das Netz sollte hoffentlich ziemlich ausfallsicher sein.

Hinter fff-jupiter hängt noch fff-uranus welches auch eine VM auf meinen Hetznerserver ist und dort zentrale v2 Gateways für diverse Hoods zur Verfügung stellt

Aufruf

Ich bin nach wie vor auf der Suche nach weiteren Peerings ins Freifunk-Franken-Netz sowie auch der Aufruf an alle Gatewaybetreiber egal ob v2 oder dezentral, nutzt mein Netz für euer Setup, es sind aktuell noch genug Kapazitäten, Ressourcen und IP-Adressen da. Wer will heute noch ein Netz ohne IPv6 betreiben 😉

Weiterhin würde ich mich über weitere Transitsponsoren an den genannten Internet-Exchanges freuen. Es ist zwar jetzt erst mal soweit das alles gut geht aber man kann ja nie genug haben 😉 Wer also noch etwas Kapazitäten frei hat, bitte meldet euch bei mir und helft mir damit ich Freifunk Franken weiter helfen kann. Speziell am Speed-IX und locix habe ich noch genug Traffic nach oben offen, der kleyrex mit seinen 100Mbit ist da immer bisschen knapp aber natürlich sage ich da auch nicht nein, wenn ihr mir helfen könnt.

Solaranlage im Winter…

Die letzten Tage gab es hier kaum Sonne. Um genau zu sein, waren es 10 Tage wo nur sehr wenig bis gar keine Sonne da war. Man sieht gut wie die Akkuspannung immer weiter eingebrochen ist.

Dank der überdimensionierten Solarzelle ist aber genau das eingetreten was ich gehofft habe, über den Tag wurde selbst bei bewölkten Himmel immer noch etwas Strom erzeugt, so das man nicht komplett auf den Akku angewiesen war.

Das Bild ist schon paar Tage alt, es wurde am 12.1 gemacht

Lange habe ich damit gerungen, wie tief die Akkuspannung nun einbrechen darf, von “keinesfalls <12V” bis “10,8V sind ok” habe ich alles gefunden.

Ich glaube nun mittlerweile das es hier sehr auf den Akku ankommt. Starterbatterien z.b. in Autos sollte man wirklich keinesfalls auf <12V entladen. Ich hab hier aber eine Semi-Traktionsbatterie für Solaranlagen. Hier gilt wohl die Regel, keinesfalls unter 10,8V. Was ich bisher so gefunden habe, gelten für mich nun folgende Werte:

Keinesfalls unter 10,8V fallen und den Akku keinesfalls längere Zeit (viele Tage) unter 11,5V betreiben. Sollte ich in diesen Zustand kommen und der Victronregler nicht abschalten fahre ich raus, bau den Akku aus und lade ihn daheim im warmen wieder auf.

Zum Glück waren die letzten 3 Tage schon wieder etwas sonniger, so das der Akku mittlerweile wieder deutlich voller ist:

Genauer können die Daten in meinen neu aufgesetzen Grafana (noch im Testbetrieb) angeguckt werden.

Jetzt wo die Tage auch langsam wieder länger werden und ab Freitag noch mehr Sonne gemeldet wird, bin ich guter Hoffnung die kürzesten Tage überstanden zu haben. Der Victronregler hat bisher nicht abgeschaltet. Jetzt kommen vermutlich dann die zwar etwas längeren aber dafür deutlich kälteren Tage. Ich bin gespannt wie sich der Akku da verhält und werde mich hier wieder melden wenn es spannende Neuigkeiten gibt.

Schaltplan zur Solaranlage

Da ich mehrmals schon darum gebeten wurde, einen Schaltplan zu zeichnen hab ich mich mal eben an Inkscape rangesetzt und “sowas wie einen Schaltplan” gezeichnet. Elektriker bitte weg gucken, ich weiß das ist bei weiten nicht perfekt aber ich denke es zeigt gut genug auf, was womit verbunden ist. Denkt bitte daran, dort wo viel Strom fließt auch einen entsprechenden Kabelquerschnitt zu nehmen, sonst bruzzelt euch das ganze ganz schnell wieder weg 😉 Meine 6mm² vom Regler zur Batterie sind bestimmt ein wenig übertrieben, aber je höher der Querschnitt desto weniger Kabelverluste man gewinnt also hier auch noch ein klein wenig Energie 😉 Viel Spaß beim nachbauen

Strom- und Spannungsmessung an einer Solaranlage mit LoRaWAN Übertragung

Hallo zusammen

Da mir bisschen vorgeworfen wurde, ich dokumentier zu wenig (jaja ihr habt ja recht…), hab ich mir jetzt mal vorgenommen zumindest diesen Teil mal hier ein wenig zu dokumentieren. Es geht darum das ich eine autarkes Richtfunkrelais betreibe, mit Solarstrom, eine Pufferbatterie sowie einen Solarregler. Da durch Solarstrom der Strom bekanntlich begrenzt ist, sind die 2 Litebeams einfach mit einen Ethernetkoppler zusammen gesteckt, es gibt keinen Switch o.ä. um etwas per Ethernet anzuschließen das Messwerte überträgt, hätte alles eh viel zu viel Strom verbraucht.

Die grundlegende Idee ist eigentlich ganz einfach. Ich hatte noch eine hand voll von den lora32u4 Controllern daheim rumfliegen, als Spannungsmessung machen wir einfach einen Spannungsteiler um die bis zu 15V Batteriespannung auf 3,3V zu bekommen, sowie einen ACS725 für bis zu +-30A. Wer seine Solaranlage kleiner auslegt kann zu gunsten einer besser Auflösung auch einen kleineren nehmen (gibt es wohl noch mit +-20A und +-10A), achtet dabei aber auf 3,3V Betriebsspannung die für den LoRa32u4 Controller zwingend nötig ist.

Vom Spannungsteiler weiß ich die Werte schon gar nicht mehr so genau, waren irgendwas um die 10kOhm zu 3kOhm oder so (der kleinere Wert waren sogar nochmal 2 Widerstände in Reihe da ich sonst nichts passendes gefunden habe). Am Ende ergab dann eine Messung das 17,6V über dem Spannungsteiler exakt 3,3V an einen Widerstand ausmacht. Für uns ein recht optimaler Wert da die Akkuspannung hoffentlich nie über 17,6V geht (dann würde der Analogeingang des Controllers mit >3,3V belastet werden was er vermutlich nicht überlebt, Angsthasen können hier noch eine “Sicherheits-Z-Diode” einbauen die ab 3,3V kurz schließt) und wir auch nicht ewig weit drüber sind so das wir nicht zuviel Auflösung verlieren.

Da wir nur 12V an der Batterie haben, der LoRa32u4 aber 5V über USB benötigt, habe ich noch einen kleinen StepDown Wandler davor geschaltet der direkt an der Batterie mit dran hängt und am Ausgang stabil bisschen über 5V liefert.

Die restliche Verkabelung ist recht leicht:

Der Spannungsteiler hängt mit einer Seite am + der Batterie, mit der anderen Seite am – und dort wo gegen – maximal 3,3V anliegen ist er mit dem A0 Pin des LoRa32u4 verbunden

Der ACS725 bekommt 3,3V und Masse vom LoRa32u4 und der Out Ausgang hängt am A1 Pin des LoRa32u4. Da Strom immer in Reihe gemessen wird, muss er mit den dicken Kabeln sowohl an der Batterie als auch am Solarcontroller angeschlossen werden.

Fertig ist der Verkabelung, das war der leichte Teil. Das Programm ist dann schon etwas komplexer vorallem weil ich diese LMIC immer noch nicht so genau angeguckt habe und meine C Kenntnisse nunja “vorhanden” *hust* sind. Mittlerweile hab ich das Ding aber soweit verstanden das ich es zumindest benutzen kann. Mein Code ist hier zu finden und darf gerne angeguckt und kopiert (haha, das meiste ist eh ausm example :P) werden, denkt daran eure NWKSKEY, APPSKEY und DEVADDR anzupassen.

Wie man in Zeile 129 sieht, hab ich einfach ein 60 Sekunden delay drinnen, jegliches PowerDown hat leider nicht so funktioniert wie ich wollte also muss es halt so gehen, soviel Strom wird das kleine Ding schon nicht aus meiner 120Ah Batterie raus saugen 😉

Übrigens als “Trennzeichen” und “Endzeichen” für den String der übertragen wird, verwende ich einfach ein “a”. Warscheinlich gibts auch da 1000 schlauere Wege aber ich und C und programmieren und hachja…. Es tut auch so 😉

So jetzt landen unsere Daten schon im TTN. Wie verarbeite ich die nun weiter? Tja da sowohl MQTT als auch der ganze andere neumodische Mist nicht wirklich meinst ist, bin ich recht froh, dass das TTN eine http Integration anbietet. Es werden damit also einfach die Daten an meinen Server geschickt wo es ein kleines PHP Script entgegen nimmt und in eine Datenbank weg speichert.

Das PHP Script hab ich ebenfalls mal auf Github geladen und könnt ihr euch hier angucken. Wie ihr seht, sind auch da noch 100 Debugausgaben drinnen und schön ist das ganze auch nicht gerade 😉 Aber ihr kennt mich ja “es funkioniert” 🙂

Paar kleine Erklärungen noch dazu:

Zeile 6 ist sehr wichtig, ich hab bis heute nicht ganz verstanden was sie tut aber ohne der gings nicht. Daran bin ich ewig verzweifelt. Also wer mal HTTP Integration vom TheThingsNetwork verwendet und die Daten per PHP Abfragen will: Zeile 6 da oben!

Danach wird einfach bissle das json zerlegt, die Daten die ich will rausgeholt (auch nur von einem GW, falls ein 2. die Daten auch empfängt werfe ich das unter den Tisch) und ab Zeile 37 der payload decodiert. Zuerst wird in 38 der String wieder nach dem “a” aufgetrennt, und danach aus den “Digits” des Controllers wieder Spannungswerte gemacht. Wer nachrechnet wird feststellen, das bei Zeile 39 die Multiplikation mit 17 evtl. etwas niedrig ist, da ich oben von ca. 17,6V gesprochen habe, wäre als Multiplikator eigentlich ~17,18 richtig (17,6/1024). Ist mir erst danach aufgefallen und vom Vergleich mit dem Victron 100/20 (der hat Bluetooth und man kann sich die Werte am Handy anzeigen lassen) kam das schon auf ca. 50-100mV hin (aber tatsächlich war mein Wert immer minimal geringer als der vom Victron). Da ich aber lieber bisschen weniger als mehr messe, werde ich das jetzt so lassen.

Beim Strom ist es im Prinzip das gleiche. Ich hab einen Messbereich von 60A (-30A bis +30A) somit entspricht also ein “Digit” ziemlich genau 58,59375mA (60000/1024). Da wir dann aber genau in der Mitte sind, ziehen wir die Hälfte ab (30000) und multiplizieren mit -1 um das Vorzeichen umzudrehen. Ich hab das Ding natürlich genau verkehrt herum eingebaut, sinnigerweise sollte er + Werte anzeigen wenn Strom in die Batterie fliest und – wenn Strom aus der Batterie entnommen wird.

Der Rest ist dann nur noch bisschen Datenbank geschiebe und in eine File wegschreiben damit ich direkter an die Daten ran komme. Schlussendlich wird der Wert dann hier angezeigt, sowie ein Diagramm mit jpgraph erstellt.

Fertig ist die Überwachung der Solaranlage.

Kürzester Tag des Jahres und ich bau ne Solaranlage…

Heute mal wieder ein kleiner Beitrag hier, weil ich jetzt doch mehrfach gefragt wurde was mir mein autarkes RF Relais mit Solaranlage und Batterie und kram alles gekostet hat.

Die Anlage ist deshalb nötig, weil ich von einer Seite des Dorfes nicht auf die andere Seite kam, weil das Dorf selbst im Weg ist. Also muss man einmal außen herum funken. Es gibt dort zwar ein Grundstück wo ich Sachen aufstellen kann, aber weit und breit keinen Strom.

Folgendes wurde nun verbaut:

  • Eine Gitterbox, die fällt unter “war eh da” und ich kann keinen Preis nennen
  • 3m und 1,7m (zusammensteckbar) 3 Punkt Traverse, die hab ich vor Ewigkeiten schon mal gekauft, ich kann es nicht mehr genau sagen waren um die 80€ oder so.
  • 2 LBE-5AC-23 diese hab ich in nen Shop vor einiger Zeit sehr günstig gefunden, 23€ das Stück macht als 46€ zusammen.
  • Einen Schaltschrank von Amazon für 32€
  • Bisschen Holzreste von Obi um die Gitterbox zu verkleiden 24€
  • Solarregler Victron SmartSolar MPPT Laderegler 100/20 12V 24V 20A für 165€
  • 120Ah 12V Batterie von ebay, ca. 120€ (Semi Traktionsbatterie, Nass-Batterie vermutlich bisschen zuviel gespart mal sehen wie lange sie hält)
  • 300W 24V Solarpanel von Ebay aus Italien, 130€ das Panel + 38€ Versand -> 168€
  • div. Kleinkram wie Kabel, Aderendhülsen, MC4, Ethernetverbinder usw. Stecker und Batterieklemmen, StepDown, geschätzt 80€
  • LoRaWAN Controller 13€ + ACS725 10€

Macht zusammen dann ca. 738€ rein für das Relais

Die Solarzelle hat 165x100cm und ist doch bisschen haarig zu transportieren:

Bin froh das sie nun ihr Ziel erreicht hat 😉

Ansonsten ist der Aufbau heute fertig und der Kram läuft, hier noch ein paar Bilder:

und es geht weiter…

Es ist wieder einiges passiert seit dem letzten Blogeintrag:

IPv6 für Freifunk Franken

Wie bereits im letzten Blogeintrag erwähnt, ist es nun möglich von mir IPv6 Adressen zu beziehen Das ganze wurde intensiv getestet und funktioniert nun einwandfrei. Es haben auch schon weitere Leute sich Adressen organisiert und verwenden sie. Viel Spaß damit 🙂 Eingetragen habe ich die URL auch im Freifunk Franken Wiki unter L3 Peering, da ich mir so dachte das es da wohl noch am besten passt. Wenn weitere Angebote in dieser Richtung kommen muss man sich evtl. nochmal überlegen ob es wo anders besser aufgehoben ist.

Freifunk Angebote

Als 2. Punkt habe ich nun angefangen einige Angebote rund um Freifunk zu erstellen. Die Freifunk Franken Community hat am #18fff gründlich darüber diskutiert und kam zu dem Schluss, das solche Angebote der Community durchaus helfen können. Daher hab ich mich entschieden hier auch etwas zu helfen und mich auch ins Freifunk Franken Wiki auf der entsprechenden Seite eingetragen.

IPv6 und https

mal wieder ein kurzer Blogeintrag. Übrigens der erste den ich per https schreibe 😉 Ich habs nun endlich auch geschafft ein Cert drauf zu legen.

Auch hab ich mein v6 System nun langsam im Griff. Ich hab nun 2 Boardgateways, einmal merkur bei Stefan in Frankfurt der direkt mit 100Mbit am Kleyrex und 1Gbit am Locix hängt. Als 2. Maschine, genannt pluto, hab ich eine VM in den Niederlande die mit 1Gbit am Speed-IX hängt und ich Transit von Hurricane Electric bekomme. Somit announce ich nun mein 2a06:e881:340a::/48 Netz an 2 verschiedenen Stellen, ausfallsicher 🙂

Auch eine Abusesseite habe ich hier im Blog erstellt.

Als nächster Schritt ist nun geplant, IPv6 Adressen auch im Freifunknetz für andere Gatewaybetreiber zur Verfügung zu stellen. Dazu verwende ich das Script, welches ich für F3 Netze e.V. bereits geschrieben habe.

Ich hab es nun hier installiert und eine kurze Erklärung dazu geschrieben wie man die Adressen anschließend in unseren Babelnetz verwenden kann.

Das ganze ist aktuell noch im Testbetrieb, sobald die ersten Leute Adressen geklickt haben und sich niemand beschwert werde ich es auf “grün” schalten, es ist allerdings jetzt schon voll funktionsfähig.

Oh Gott oh Gott oh Gott ich habs gemacht #Freifunk

Ja es ist soweit 🙂 Vor kurzem kam der Brief der BNetzA, dass meine Providermeldung akzeptiert wurde. Auch mein Sicherheitskonzept hat auf Anhieb gefallen \o/

Nunja dann gings los, mein eigenes v6 Netz zu deployen. Ich hab ja bei Stefan eine VM in Oldenburg (übrigens sehr zu empfehlen, super netter Kontakt und auch Sonderwünsche werden jederzeit erfüllt wenn möglich und der Support ist deutlich mehr als man erwarten kann: http://vserver.site/ ) die mit einem Ethernetport am kleyrex (100Mbit)hängt und mit einem 2. Port am locix (1Gbit glaub ich) worüber mir Stefan auch Transit sponsort.

ALso nix wie los, mein 2a06:e881:3400::/44 announcen, ein /48 nämlich 2a06:e881:340a::/48 herausschneiden und für Freifunk nutzen.

Ich hab danach also das gemacht, was laut guten Freifunk-Freunden Freifunker am besten können nämlich:

“Tunnel baun, Tunnel baun, Tunnnnneeellll bauuuunnnnn”

Ja also einmal GRE zu meinen PeeringServer sowie einen Wireguard Tunnel zu mir nach Hause.

Und dann gings los, per Babel wird nun in unser Netz das Subnetz als source specific announced und ich kann in meinen Layer 2 Netzen jeweils ein /64 ausrollen. Mega coooool ich hab endlich v6 in meinen Netzen und dann noch mit meinen Namen dran.

Eine Peeringanfrage an google über den kleyrex wurde leider (noch) verneint mit dem Kommentar:

“Kein Traffic vom AS205165 wir wollen nicht peeren” (sinngemäß)

Na wartet google, ich mach jetzt soviel Traffic das ihr betteln werdet mit mir peeren zu dürfen (oh man merkt den Federweiser oder ;))

Nun gut mal sehen wie das ganze jetzt so tut 🙂 Mir gefällt es bisher sehr gut.